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Internationaler City-People-Light-Award 2008 – Hauptpreis geht an Seoul, Südkorea
Philips Lighting und LUCI vergaben den diesjährigen internationalen City-People-Light-Award an die Stadt Seoul, Südkorea. Bei der Preisverleihungszeremonie im mexikanischen San Lui Potosi am 29. Oktober wurden den Vertretern der Stadt der Pokal und das Preisgeld von 5.000 Euro überreicht.
Die von Carola Wingren, einem Mitglied des Internationalen Verbandes der Landschaftsarchitekten (IFLA), geleitete Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen: „Dieses Projekt ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie der städtische Raum menschenfreundlicher gestaltet werden kann. Das Bestreben, wieder mehr Natur in die Stadt zu bringen und gleichzeitig eine harmonische und sogar fast unterhaltsame Umwelt zu schaffen, gibt diesem vernachlässigten und vergessenen Ort eine nahezu märchenhafte nächtliche Ausstrahlung. Das Beleuchtungsdesign spielt mit Licht und Dunkelheit sowie der Transparenz des Wassers. Der dezente Einsatz von Farben verstärkt den Gesamteindruck dieser entspannenden und erholsamen urbanen Umgebung noch zusätzlich und trägt damit wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner bei.“
Die international besetzte Jury bestand aus einem Vertreter einer LUCI-Mitgliedsstadt (Robbert Nesselaar von CMO Rotterdam), drei Beleuchtungsdesignern (Maurici Gines aus Spanien, Martin Lupton aus Großbritannien und gleichzeitig Präsident der PLDA sowie Akari Ishii Lisa aus Frankreich/Japan), einem Architekten aus Deutschland (Peter Brdenk) sowie Carola Wingren.
Der zweite Preis ging an die Stadt Riga, Lettland. Nach Auffassung der Jury zeigte dieses Projekt auf beispielhafte Weise, wie ein Wahrzeichen zu Orientierungs- und Erkennungszwecken hervorgehoben und gleichzeitig auf intelligente Weise in die städtische Umgebung einbezogen werden kann. Außerdem begrüßte sie, wie die Beleuchtung dafür eingesetzt wurde, die Stadt auf nachhaltige Weise als Marke zu etablieren.
Der dritte Preis wurde an die Stadt St Gallen, Schweiz verliehen. Die Jury war insbesondere von der Frische und Einfachheit dieses Projekts begeistert. Ein roter Teppich führt die Menschen auf die Straße hinaus, erzeugt eine gemütliche Atmosphäre und hilft wesentlich dabei, die Stadt auf völlig neue Weise als Kombination privater und öffentlicher Räume zu erleben. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die fremdartig wirkenden Leuchten, durch die sich das Wohngebiet praktisch wie ein großes Wohnzimmer anfühlt.
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