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Als der Viadukt von Barbin 1907 gebaut wurde, ermöglichte er den Einwohnern von Paris, die Stadt schnell zu einem Wochenendausflug an die westliche Atlantikküste zu verlassen. Diese wunderschöne Brücke mit ihren vierzehn eleganten Bögen, die auch heute noch genutzt wird, erhielt eine faszinierend moderne Illumination.
Der Viadukt von Barbin verbindet die beiden Verwaltungsregionen Anjou und Vendée. Über den gut erhaltenen Viadukt, der 300 m lang und 30 m hoch ist, fährt heute ein kleiner Touristenzug. Eine 2001 in Auftrag gegebene Beleuchtungsanlage strahlt nicht nur die Wagen an, wenn sie bei Nacht über den Viadukt rollen, sondern unterstreicht auch die wunderschöne Architektur des Viadukts und stellt die Verbindung zwischen den beiden Regionen her.
Das Design zeigt die Fahrtrichtung von Westen nach Osten und macht den Viadukt zu einem Wahrzeichen, das für die Autofahrer auf der A87 deutlich zu sehen ist. Es wurden drei Beleuchtungsszenen programmiert: Nur die Lokomotive bei der Überquerung des Viadukts, der fahrende Zug in voller Länge und die gesamte Szene, d.h. die Lokomotive oder der komplette Zug zusammen mit den Umrissen des Viadukts, akzentuiert durch wechselnde dunkle Abschnitte. Jedes 76-Sekunden-Programm erzeugt unterschiedliche Sequenzen dieser Elemente.
Das Beleuchtungsdesign beruht auf einer dynamischen Bühnenbeleuchtung mit dimmbaren Leuchtstoff- und Halogenlampen. Farbige Gelfilter und Glasscheiben ermöglichen eine originelle Farbgebung in einem warmkühlen Licht. Es wurden LEDline2 Leuchten mit 24 V monochromen LEDs verwendet. Um eine zweifarbige Lösung zu erhalten und den Viadukt mit unterschiedlichen Lichtschattierungen anstrahlen zu können, wurden unterschiedliche Stromkreise von je 12 LEDs pro Leuchte kombiniert. Für zurückhaltendere Farben wurden Amber und Weiß sowie Blau und Weiß nebeneinander angeordnet, wobei die blaue Farbe unter den Bögen den Fluss symbolisiert, den der Viadukt überspannt.
Die photometrische Qualität der LEDline2 Optik ermöglicht eine Ausrichtung der Lichtbündel. Aus der Entfernung hat man den Eindruck einer interessanten, homogenen Lichtmischung. Die Halterungen für die LEDline2 Zusätze wurden so vorbereitet, dass sie sich auf einfache Weise vor Ort positionieren lassen und eine präzise Lichtlenkung ermöglichen. Die lange Nutzlebensdauer der LEDline2 war von entscheidender Bedeutung, nicht nur in Hinblick auf die Kosten, sondern auch, weil geschulte Kletterer benötigt werden, um die Anlage warten zu können. Die Beleuchtung wird mit einer programmierbaren Steuereinheit nach vordefinierten Sequenzen ein- und ausgeschaltet.
Der auffälligste Teil der Anlage auf der Vendée Seite wurde im Juni 2005 eingeschaltet und sorgt dafür, dass das architektonische Erbe der Region den Passanten einen beeindruckenden, künstlerisch gestalteten Anblick bietet.
| Leuchten |
LEDline2, Philips |
| Lampen |
Luxeon™ LEDs, weiß, blau, amber,
Lumileds
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| Lichtregelsysteme |
SFAI |
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