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1,5 Mio. m³ Trümmerschutt aus dem zweiten Weltkrieg mussten aus der Leipziger Innenstadt geschafft werden. Sie wurden zu Wällen des Zentralstadions aufgeschüttet, das unter tätiger Mithilfe der Leipziger Bevölkerung 1956 nach der nur 15 Monaten Bauzeit eröffnet wurde. Mit seinem Fassungsvermögen vn 100.000 Zuschauern war das Zentralstadion das "Stadion der Hunderttausend". Die Bewohner der Stadt verbinden damit bis in die Gegenwart einen hohen Identifikations- und Symbolwert.
Das neue Zentralstadion wurde in den Wall "eingelassen" und ist speziell auf die Funktion "Fußball" ausgerichtet. Dies gestattet eine kompakte Anlage mit einer neuen Kapazität von 45.000 überdachten Sitzplätzen. Die Leichtathletikkampfbahn wurde aus dem Stadion herausgenommen und auf dem Gelände des Sportforums neu errichtet. Die Zuschauer sitzen jetzt nah am Geschehen.
Das erste Flutlichtspiel erlebte das Stadion im Jahre 1956. Diese Anlage estand aus 60 Scheinwerfern an vier Masten, die 75lux Beleuchtungsstärke erzeugte. 1968 wurde die Anlage auf 400lux aufgestockt, bevor 1977 vier hohe Maste mit insgesamt 144 Scheinwerfern 2000lux Beleuchtungsstärke auf das Spielfeld brachten.
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