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Olympia-Einkaufszentrum in Plzen, Plzen (Pilsen), Tschechische Republik

Dieses moderne Einkaufszentrum befindet sich in Plzen, der wichtigsten Stadt der Region Westböhmen in der Tschechischen Republik. Das bequem mit dem Auto erreichbare Shopping-Center wird erwartungsgemäß ein großes, immer wohlhabenderes Käuferpublikum anziehen. Der Beleuchtungsentwurf spielt auf das industrielle Erbgut der Stadt an und optimiert gleichzeitig das gesamte Raumerlebnis der Besucher.

 

Die Stadt Plzen liegt an der Hauptroute von Prag nach Nürnberg und bildet den Mittelpunkt von Kultur, Schulwesen, Wirtschaft, Transport und Industrie von Westböhmen. Die Stadt selbst hat 170.000 Einwohner, das Umland weitere 250.000. Die Umgebung von Plzen ist durch ihre reiche Geschichte und landschaftliche Schönheit eine beliebte Fremdenverkehrsregion.

 

Die Entscheidung zur Investition in ein hochwertiges Einkaufszentrum fußte auf der Erwartung, dass die Kaufkraft der Einwohner der Tschechischen Republik bald einen vergleichbaren Stand wie Griechenland und Portugal erreichen wird. Das Olympia-Einkaufszentrum Plzen besitzt eine Nutzfläche von insgesamt 33.000 m2, mit einem 14.500 m2 großen Ahold Hypernova-Hypermarkt, 2.500 m2 Restaurants und einem Parkplatz mit 1.600 Stellplätzen. Das Einkaufszentrum befindet sich an der neuen Umgehungsstraße von Plzen und ist über die Straße E 49 mit der Stadt verbunden.

 

Aus der Entfernung fällt der Blick sofort auf den massiven Stahlturm, der auf die traditionelle starke Industriepräsenz in dieser Stadt verweist. So ließ sich die Architektur von den Kalköfen und Fabriken in Plzen inspirieren. Anderseits sieht man auch warme Farben wie fliederfarben, ockergelb und terra, mit denen eine Assoziation mit dem ländlichen Charakter von Bauwerken und Landschaft in der Umgebung hervorgerufen wird.

Der Ausgangspunkt für die Beleuchtung lag darin, die Grundbeleuchtung relativ schwach zu halten und wo immer möglich direkt sichtbare Lichtquellen zu vermeiden. Dieses Ziel wurde durch die geschickt gewählten Zielwinkel, die Einbindung in die Architektur sowie die Verwendung von Abdeckungsvorkehrungen verwirklicht. Auf diese Weise können Fassade und Decke so beleuchtet werden, dass sie von der Helligkeit her mit den Auslagen konkurrieren können. Dadurch wird das gesamte Raumerlebnis verbessert und die Decke wird dadurch mehr als nur ein Bauelement, das man eben braucht, um die Leuchten zur Beleuchtung des Bodens aufzuhängen.

 

 

 Leuchten Downlights, Leuchtstoffleuchten, Wandleuchten und Neonröhren 
 Lampen  CDM, TL5, QL
 Lichtregelung  Scenio 100

Anwendungsbereiche
+ Bürobeleuchtung
+ Hotelbeleuchtung
+ Automobilindustrie

Projekte
+ Projekte

Architekt

T+T Design, Gouda, Niederlande


Beleuchtungsdesign

Har Hollands Lichtarchitect, Eindhoven, Niederlande


Fotos

Martin Malý