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Trianon-Konferenzetage, Frankfurt am Main, Deutschland

Mit ihrem von Farbe und Licht erfüllten Foyer entspricht die Konferenzetage der Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzlei Linklater, Oppenhoff & Rädler in keiner Weise dem standardisierten Design eines Bürogeschosses. Das außergewöhnliche Design der Beleuchtung, die von unten anstatt von oben kommt, leistet einen wesentlichen Beitrag zur unverwechselbaren Identität.

 

Die Konferenzetage befindet sich im 8. Geschoss des 186 m hohen Trianon-Hochhauses.  Wer mit Rechtsanwaltkanzleien eine eher langweilige, vielleicht etwas bedrückende Atmosphäre assoziiert, traut seinen Augen nicht mehr, wenn er hier den Aufzug verlässt. Der Besucher betritt eine völlig neue Welt: das mitten im Gebäude gelegene Foyer, das von Farbe und Licht erfüllt ist.

 

In seinen Grundrissen beschreibt das Trianon-Hochhaus ein gleichseitiges Dreieck. Dadurch bilden auch alle 1450 m2 großen Geschosse ein Dreieck, das von drei triangulären Kernbereiche erschlossen wird. Im 8. Geschoss werden diese Kernbereiche dem Farbkonzept des Corporate Designs der Kanzlei entsprechend hervorgehoben: die Wände sind mit hochglänzenden Alu-Paneelen in blau, grün und orange verkleidet, wobei diese Farben auch als Orientierungspunkte für Kunden und Mitarbeiter dienen.

 

Gewünscht wurde eine unkonventionelle Beleuchtung, die zur Schaffung einer außergewöhnlichen Umgebung beitragen sollte, in der das Licht nicht von oben, sondern von unten kommt. Zu den größten Herausforderungen gehörte der Aufzugsvorraum, der mit einem beleuchteten Glasboden aus dreieckigen mattierten Glaselementen ausgestattet ist. Der Hohlraum zwischen dem Boden und der Unterkante des Glasbodens beträgt nur 90 mm. Mit Hilfe von ca. 150 speziell angepassten, extra flachen TMX000-Lichtleisten mit TL-D/865-Lampen (mit nur 43 mm Gesamthöhe) wurde mit Hilfe einer verblüffenden Backlighting-Lösung eine gleichmäßig ausgeleuchtete Glasfläche realisiert. Die Leuchtstärke kann mit Hilfe von HR-R-Vorschaltgeräten reguliert werden.

 

Eine weitere Herausforderung stellten die 10 cm breiten umlaufenden Lichtfugen zwischen Boden und Wänden. Hier entschied man sich für die Installation einer Hinterleuchtung mit ca. 300 TMS122-Lichtleisten mit TL5/865-Lampen. Der Effekt ist wirklich außergewöhnlich. Durch das Zusammenspiel mit der Metallgewebedecke und den Alu-Wandpaneelen generieren diese Lichtfugen ein ständig wechselndes Farb- und Reflexionsspiel.

 

Diese Konferenzetage wurde mit mehreren Preisen und einer lobenden Erwähnung beim femb-Award, der jährlich das ‚Office of the Year' kürt, bedacht. Damit ist es eindeutig gelungen, vorgefasste Auffassungen im Entwurf solcher Einrichtungen - und ihrer Beleuchtung!- in Frage zu stellen.

 

Leuchten TMS122, TMX000 
Lampen TL5/865, TL-D/865
Lichtregelung Luxsense, Occulux, Occuswitch, Trios

Anwendungsbereiche
+ Stadtbeleuchtung
+ Anwendungsbereiche
+ Shopbeleuchtung

Projekte
+ Projekte
+ Stadtbeleuchtung

Architekt

OX2architekten, Aachen, Deutschland
Fotos

AIT