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Was haben der Papst, der Dalai Lama, die Rolling Stones, Bruce Springsteen und Philips gemeinsam? Sie haben alle die Massen in der Globen Arena, dem größten kreisförmigen Gebäude der Welt, in Atem gehalten.
Globen hat einen Durchmesser von 110 Metern und ragt nahezu 85 Meter hoch in den Himmel. Dieses monumentale Wahrzeichen der schwedischen Hauptstadt dient als Veranstaltungsort für Konzerte, Shows und Sportereignisse. Seit der Eröffnung im Jahre 1989 erwies sich die Beleuchtung der enormen Außenfläche immer als überaus schwierig. Herkömmliche Lichtquellen konnten das Bauwerk nicht wirksam beleuchten und hielten auch den extremen Temperaturunterschieden von Stockholm nicht stand, wo es im Winter bis -20 °C kalt und im Sommer bis 30 °C warm werden kann. Eis, Schnee, Sonne, Wind und Regen machten die Leuchten schnell unbrauchbar.
Und dann kam Philips ins Spiel: 17 Jahre nach Eröffnung der Globen erkannten ihre Eigentümer, SGA Fastigheter, die faszinierenden Fortschritte der LED-Beleuchtungen und baten Beleuchtungsdesigner Gerhard Rehm, das Äußere der Arena mit Hilfe der ColorBlast® 12 Powercore-Leuchten von Philips völlig neu zu gestalten. Diese hypermodernen Leuchten sollten die 15.000 Quadratmeter große Fläche in kräftige, satte Farben tauchen. Aufgrund ihres robusten Äußerem und der haltbaren LED-Lichtquellen eignen sie sich ideal für die anspruchsvollen klimatischen Bedingungen. Und da sie als komplettes Netzspannungssystem geliefert werden, benötigen die Leuchten auch keine externen Netzteile, wodurch die Installation erheblich vereinfacht wird.
Die auf den ersten Blick beängstigende und gewaltige Aufgabe erwies sich geradezu als Kinderspiel. Stockholm Lighting Company AB führte verschiedene Tests durch, erarbeitete dreidimensionale Konfigurationen und bestellte 670 ColorBlast® 12 Powercore-Leuchten. CeCe El, ein Elektrounternehmen aus Stockholm, befestigte die Leuchten an 28 speziell entwickelten dreieckigen Metallträgern, die um die Außenfläche der Globen herum angebracht wurden. Die Träger wurden fest auf 31 verschiedenen Strukturen wie benachbarten Gebäude, Schienen, Masten und speziell dafür konstruierten Auslegern angebracht, so dass das Licht aus allen Richtungen auf die Kugel trifft. Jeder Träger hält zwischen 20 und 30 ColorBlast® 12 Powercore, die jeweils an den beiden gegenüberliegenden Seiten des Dreiecks befestigt sind. Die Leuchten strahlen ein gerichtetes Licht ab und lassen sich individuell programmieren. So kann ihre Farbe sofort geändert werden, ohne farbige Gele oder Filter zu benötigen, wie sie bei konventionellen Lichtquellen zum Einsatz kommen. Sie brauchen so gut wie nie gewartet zu werden und sind lange haltbar, was angesichts ihrer schwer erreichbaren Standorte von wesentlichem Vorteil ist.
Die Leuchten werden über ein speziell entwickeltes drahtloses Netzwerk durch ein DMX-System gesteuert. So erlauben sie eine breite Vielzahl von Lichteffekten: Sie lassen sich zum Beispiel auf die Farben einer Eishockey-Mannschaft einstellen oder bei Live-Konzerten mit der Musik synchronisieren. Beleuchtungsdesignern bieten sich geradezu endlose
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